Qi Gong Neunkirchen

- Bernd Mathieu -
Hauptvertreter der International Society of Chen Taijiquan im Saarland

Qi Gong oder auch Chi Kung heißt sinngemäß übersetzt „stetes Bemühen um mehr Energie". Qi-Gong bildet einen Grundpfeiler der Traditionellen Chinesischen Medizin ( TCM ). Hier geht man davon aus dass auf Meridianen ( Energieleitbahnen ) feine elektrische Energieströme durch den Körper fließen, um die Organe zu versorgen.
Eine Vielzahl der Übung bewirken eine sanfte Dehnung und Lockerung der Sehnen, eine Stärkung der Gelenke, das Auflösen von Blockaden im Schulter-/Nackenbereich sowie eine Verbesserung des Gleichgewichtsgefühls.
In über 3000 Jahren hat Qi Gong sehr viele Übungen im Stehen, Gehen, Sitzen und Liegen hervorgebracht. Es gibt Übungen in Bewegung und stille Übungen ( Nei Gong genannt ).

Eine entscheidende Basis des Qi Gong ist die korrekte Ausrichtung der Körpermechanik beim Stehen.

Beim Chansigong (Seidenfaden-Übungen) wird intensiv die Koordination der großen Gelenke untereinander in spiralförmigen Rotationen geübt. Die Seidenfäden sind eine entscheidende Grundlage für die Entwicklung eines guten Tai Chi Chuan in der Tai-Chi-Form.

Qi Gong geht Hand in Hand mit positivem Denken und der Entwicklung einer immer gesünderen Lebenshaltung. Die Erforschung und langsame Veränderung unserer Gedankenwelt spielt dabei eine große Rolle.

Literatur:

  • Kenneth Cohen: Qigong
  • Hong Liu: Qi-Gong-Wunder
  • Lam Kam Chuen: Energie und Lebenskraft durch Chi Gong

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